Foto: Dirk Eusterbrock / Quelle: Dependent Records

Iris geben Trennung bekannt – Reagan Jones und Andrew Sega gehen fortan getrennte Wege!

Wegen persönlicher Differenzen

Fans des amerikanischen Synth-Pop-Duos Iris müssen jetzt sehr stark sein: Wie schon kürzlich durch Social Media und heute auch final via offizieller Label-Mitteilung bekannt wurde, haben Reagan Jones und Andrew Sega beschlossen, nach rund 20 Jahren getrennte Wege zu gehen. Als Grund werden persönliche Differenzen genannt. Weiter heißt es, dass sie sich fortan jeweils eigenen Projekten widmen werden, gleichzeitig aber die bisherige gemeinsame Arbeit respektieren wollen.

In der Mitteilung aus dem Hause Dependent Records heißt es weiter: „Dependent-Gründer und -Geschäftsführer Stefan Herwig hat sein tiefes Bedauern, aber auch Verständnis für die zutiefst persönliche Natur dieser Entscheidung geäußert, die den Weggang einer seiner persönlichen Lieblingsbands aus dem Roster des Labels bedeutet.

Klitzekleines Trostpflasterchen: Mit Genehmigung beider Bandmitglieder wird Dependent weiter an Wiederveröffentlichungen von älteren Iris-Alben arbeiten. Im kommenden Jahr soll es damit losgehen, angereichert mit Bonus-Materialien und Kommentaren von Jones und Sega und in der gewohnt hohen Qualität. Um welches Album es sich dabei handelt, nannte die Pressemitteilung nicht. Zwar wurde Iris als solches schon 1993 gegründet, die erste Früchte tragende Zusammenarbeit von Reagan Jones und Andrew Sega stammt jedoch aus 2003 und trägt den Namen „Awakening“. Die Vermutung, dass dies die erste Wiederveröffentlichung sein wird, die Dependent auf den Markt bringt, ist zumindest nicht ganz abwegig. Wenn wir mehr darüber wissen, melden wir uns diesbezüglich wieder.

Eine durchaus bedauerliche Entwicklung. Unvergessen damals beispielsweise der Auftritt auf dem Blackfield Festival 2008, als das Duo zunächst mit technischen Problemen zu kämpfen hatte und die Wartezeit spontan mit einer Art improvisierten Akustik-Gig überbrückte. Damals ein ganz großer Moment auf dem Festival. Musikalisch werden Iris fehlen, keine Frage.